Forschungsprogramm

Am Zentrum für ressourceneffiziente Chemie und Rohstoffwandel der TU Kaiserslautern wird auf dem Gebiet der nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen aus regenerativen Quellen geforscht. Das Ziel ist es, nachhaltige Ressourcen für chemische Verfahren nutzbar zu machen und dabei möglichst alle Bestandteile dieser Rohstoffe zu nutzen, und zwar so, dass deren grundlegende chemische Strukturen sich in den Produkten wiederfinden.

Konkret stehen folgende Forschungslinien im Mittelpunkt:

•    Katalysatoren für den Rohstoffwandel: Hier stehen besonders Katalysatoren auf Basis preiswerter, nicht toxischer Metalle wie Eisen, Mangan und Kobalt, im Fokus. Sie werden für die Funktionalisierung aber auch die Synthese von Alkanen und Alkenen aus regenerativen Quellen einsetzt. Darüber hinaus ist die Verwendung von CO2 als C1-Baustein ein zentrales Thema unserer Forschung. Der Schwerpunkt der Katalysatorforschung muss und wird, bedingt durch die Substrate, die wir umsetzen möchten, auf robusten und regenerierbaren Katalysatoren liegen.

•    Verfahrensentwicklung für den Rohstoffwandel: In dieser Linie werden wir Reaktor- und Aufarbeitungskonzepte für Prozesse mit nachwachsenden Rohstoffen und Kohlendioxid untersuchen. Dies beinhaltet auch die experimentelle Untersuchung, Modellierung und Simulation der dabei auftretenden komplexen Gemische, sowie die on-line Analytik der Prozesse.

•    Stoffströme im Rohstoffwandel: Dies umfasst beispielsweise die Vorbehandlung nachwachsender Rohstoffe für den Einsatz in der sog. „Weißen Biotechnologie“ (chemische Produkte aus natürlichen Ressourcen), sowie Verfahren, die solche Rohstoffe möglichst komplett verwerten (Stichwort: Bioraffinerie) und nicht nur bestimmte, besonders leicht zu erhaltende Teilstoffströme nutzen (z.B. Cellulose aus Holz).

Gefördert durch die